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Suchergebnisse für „BVerwG 2 C 18.17“

Verfahrensinformationen zu BVerwG 2 C 18.17

Der Kläger war bis zu seiner vorzeitigen Pensionierung Feuerwehrbeamter bei einer städtischen Berufsfeuerwehr. Bei einem Einsatz nach einem Brandanschlag auf ein Asylbewerberwohnheim im Jahre 1996 rettete er ein Kind aus dem brennenden Gebäude. Dabei kippte die ausgefahrene Drehleiter und der Kläger stürzte mit der Leiter zu Boden. Der Kläger wurde ärztlich untersucht, eine Dienstunfallmeldung gab er nicht ab. 17 Jahre später beantragte der Kläger die Anerkennung des Sturzes mit der Drehleiter als Dienstunfall und von posttraumatischen Belastungsstörungen als Folge davon.

Seine Klage ist in beiden Vorinstanzen erfolglos geblieben; das Berufungsgericht hat darauf abgestellt, dass der Kläger die einschlägigen Fristen für die Dienstunfallmeldung verpasst und auch keinen Anspruch aus der Fürsorgepflicht des Dienstherrn habe. Das Berufungsgericht hat die Revision wegen grundsätzlicher Bedeutung zugelassen.

Das Bundesverwaltungsgericht wird insbesondere zu entscheiden haben, ob den Dienstherrn bei schweren Unfallereignissen besondere Pflichten treffen und - ggf. - ob bei Verletzung solcher Pflichten die Versäumung von Meldefristen des Beamten unschädlich ist.

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